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Warum bin ich alt-katholisch? |
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Christina Adam
aus Grub am Forst trat der Gemeinde Coburg bei:
Meine Motivation zum Eintritt in die Alt-katholische Kirche
Als ich im Jahre 2005 zum ersten Mal einen alt-katholischen Gottesdienst in der Nikolauskapelle in Coburg besuchte, war ich sofort beeindruckt von der positiven, dem Leben zugewandten Atmosphäre, der dort gelebten Spiritualität. Besonders ergreifend empfand ich den Friedensgruß: ein Händedruck und ein „Friede sei mit dir“ von jedem Einzelnen der Anwesenden. So hatte ich das noch nie erlebt. |
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Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich von der Existenz der alt-katholischen Kirche noch nichts gewusst und mit dem Wörtchen „alt-katholisch“ verband ich zunächst die Vorstellung es müsse sich um eine besonders konservative Version der katholischen Kirche handeln. Als ich mich jedoch näher informierte stellte ich fest, dass ich viele Überzeugungen der „Alt-Katholiken teile: den ökumenischen Gedanken, erklärtes Eintreten für Toleranz und Freiheit, Frauen als Priesterinnen, kein Pflichtzölibat für die Priester etc. – Eine Kirche mit der ich mich identifizieren kann. Ich freue mich hier wieder eine Heimat im Glauben gefunden zu haben.
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Edda Schmöe aus Coburg
Die kleine Kapelle in der Ketschendorfer Straße in Coburg, oftmals vom Verkehr umbrandet, faszinierte mich schon
seit längerer Zeit. Ich wußte, dass die altkatholische Kirchengemeinde darin ihre Gottesdienste feiert. Schon eine
Weile war ich auf Suche nach einer geistigen Heimat, denn mein Vertrauen in die römisch-katholische Kirche hatte
ich schon vor langer Zeit verloren.
Nachdem ich öfters an einer Eucharistiefeier teilgenommen hatte, fühlte ich mich immer mehr angezogen von dieser
Art des Gottesdienstes. Es war das, was ich schon immer suchte: Eine spirituelle Kraftquelle, die mir nicht mit
Dogmen, Verboten und Bestrafungen droht, sondern meiner Seele Flügel wachsen läßt und ihr gleichzeitig eine
geistige Heimat in Christus ist.
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Für die unkomplizierte und liebevolle Aufnahme als Mitglied dieser Gemeinde bedanke ich mich nochmals bei Allen,
Pfarrer Piesche und besonders bei Frau Grünberg und Frau Plack, die sich so viel Mühe gaben. Sicherlich werde ich
mich in dieser christlichen Gemeinschaft wohl- und aufgehoben fühlen.
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